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Preisträger 2010

Die Preisträger des SWEN Software Engineering Preises

2010


Den SWEN Software Engineering Preis 2010 für besondere Leistungen zum Thema Software Engineering erhalten die folgenden Informatik-Abschlussarbeiten:


Patrick de Boer, David Peyer

FHNW
Hochschule für Technik, Fachhochschule Nordwestschweiz
Für die Arbeit "gammapay - secure mobile payment"

Begründung:
Die beiden Absolventen haben in ihrer Bachelorarbeit einen Prototypen eines sicheren mobilen Zahlungssystemes entwickelt, mit welchem in Einkaufsläden oder anderen Geschäften bezahlt werden kann. Das Zahlungssystem besteht aus drei Teilsystemen: Aus einer POS Demo-Applikation für die Erfassung von Zahlungsaufträgen, aus einer mobilen Android Applikation für die Bestätigung einer Zahlung durch den Kunden und aus dem Kernstück, einem sog. MSSP (Mobile Signature Service Provider) für die Authentifizierung des Kunden. Diese Komponente dient als generelles Authentifizierungssystem, welches auch für andere Dienste als Micropayment verwendet werden kann. Denkbar wäre eine sichere Authentifikation eines Benutzers für e-Banking.
Nach einer eingehenden Analyse der Problemstellung erarbeiteten sie sehr sorgfältig die Anforderungen an das zu entwickelnde System. Die Absolventen haben das System sehr systematisch unter Anwendung moderner, agiler Techniken wie Unit-Test, Metriken zur Qualitätssicherung und Refactoring realisiert. Beim Entwurf der Komponenten achteten sie auf klare Schnittstellen.
Die Dokumentation führt den Leser in einer Top-Down-Art in die Aufgabe und die Lösung ein. Die Ausführungen sind klar und verständlich. Die Lösung (Architektur, Design und Implementation) wird im folgenden gut und präzise dargestellt. Es wurde auch dokumentiert, wie die Qualität der Implementation ist, in dem die Resultate von Messungen (code coverage, anderes) dokumentiert wurde.
DavidPeyer.png
PatrickDeBoer.png

Sergio Paganoni

SUPSI
Scuola universitaria della Svizzera italiana
Für die Arbeit "Remote control of the Monte Lema astronomical observatory"

Begründung:
Sergio Paganoni zeigte während der Diplomarbeit hervorragende wissenschaftliche und technische Kompetenzen im Rahmen der Entwicklung und Integration von Systemen. Seine mit Erfolg zu Ende geführte Arbeit abverlangte grosse Fähigkeiten in den Bereichen Netztechnologien, OO-Technologien und Industriesteuerungen. Nebst den Fähigkeiten im technischen Bereich zeigte Herr Paganoni auch grosse Kompetenzen im Führungsbereich: Er konnte während der Arbeit zeigen, dass er in einer Arbeitsgruppe mit verschiedenen Akteuren (Berater, Entwickler, externe Mitarbeiter, usw.) konstruktiv, gezielt und effizient umgehen kann.


Philipp Achermann, Stefan Wermelinger

HSLU T&A
Hochschule Luzern Technik & Architektur, Abteilung Informatik
Für die Arbeit „WPF UI Automation Test Library“

Begründung:
Das automatisierte Testen von Software ist ein wichtiger Faktor zur Erstellung qualitativ hochstehender und fehlerfreier Software. Graphische Oberflächen lassen sich meist nur als ganze Anwendungen, nach ihrer Erstellung, automatisiert testen. Dazu existieren auf dem Markt verschiedene Programmpakete.
Im Rahmen dieser Arbeit musste für einen Industriepartner eine Library für das Automatisieren und Testen einzelner User-Controls entwickelt werden. Dabei sollte auf das vorhandene  „UI Automation Framework“ von Microsoft gesetzt werden.
Die Arbeit von Philipp Achermann und Stefan Wermelinger ist sowohl von der Vorgehensweise (Zielsetzung, Planung, Teamarbeit) als auch was die konkrete Lösung der gestellten Probleme angeht, mustergültig. Die Kundenanforderungen konnten vollständig umgesetzt werden, User-Controls und Windows können direkt automatisiert getestet werden. Die Studierenden haben die anspruchsvollen Ziele vollumfänglich erreicht und in grosser Selbständigkeit eine ausgezeichnete Arbeit geleistet.


Wir gratulieren den Preisträgern!

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